Das EIZ (Europäische Informations-Zentrum) Niedersachsen unter Leitung von Bettina Raddatz und die UVN (Unternehmerverbände Niedersachsen e.V.) luden am 5. und 6. November 2008 zum europäischen Kongress nach Hannover ein. Der
VdU partizipierte als Partner der Staatskanzlei an dieser Veranstaltung, sodass Tanja Kühne, Vorsitzende des
Landesverbandes Niedersachsen, nicht nur zahlreiche Mitglieder des
VdU begrüßen konnte, der
Verband deutscher Unternehmerinnen war auch mit drei wichtigen Redebeiträgen auf dem Kongress vertreten.
Die Grundidee dieses Kongresses zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ war die Gründung eines europäischen Netzwerkes für Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte, um durch wirtschaftlichen Austausch untereinander die interkulturelle Kompetenz zu stärken und den Dialog über die Förderung von Frauen in Führungspositionen zu fördern.
Die zweitägige Veranstaltung konnte sich einer ausgesprochen guten Beteiligung erfreuen - so kamen im Schnitt etwa 200 Teilnehmer/Innen aus der hannöverschen und niedersächsischen Wirtschaft zu den Events. „Die Resonanz bestätigt, dass wir uns gerade auch in globalen Krisen europäischen Themen widmen müssen“, so Tanja Kühne, LV-Vorsitzende Niedersachsen.
Der Auftaktabend im Hauptgebäude der
NORD/LB beinhaltete die Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vorstandes der Norddeutschen Landesbank Girozentrale und Präsidenten der
Industrie- und Handelskammer Hannover Dr. Hannes Rehm sowie Statements des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff und VdU-Präsidentin Petra Ledendecker. Zitat: „Ich bin ein Platzhalter!“ Der Abend wurde abgerundet durch einen Empfang mit Buffet und musikalischem Rahmenprogramm.
Am Kongresstag konnten im Alten Rathaus Gäste aus den Partnerländern Polen, Italien und Niederlande begrüßt werden. Nach der Einleitung durch den Präsidenten des
Niedersächsischen Landtages Hermann Dinkla und einem Statement der Leiterein der Vertretung der
Europäischen Kommission in Deutschland Dietlind Jering folgten ein Referat zum Thema „Kulturelle Vielfalt als Erfolgsfaktor für Unternehmerinnen“ von Dr. Petra Köppel (Bertelsmann Stiftung) sowie ein Vortrag zur Bedeutung der interkulturellen Kompetenz für die Wirtschaft durch Sandra Ling (Managerin, British Petroleum – BP). Sämtliche Beiträge wurden an diesem Tag für das internationale Teilnehmerfeld des Kongresses simultan in mehrere Sprachen übersetzt.
Weiteren Wortbeiträgen durch Unternehmerinnen aus den Partnerländern Niederlande, Polen und Italien sowie durch den Leiter des EIZ Thüringen Dr. Dr. Dietmar Görgmaier und die Vorsitzende des
VdU-Niedersachsen Tanja Kühne, folgte eine Podiumsdiskussion mit der Vorsitzenden des VdU-Thüringen Barbara Fröbe und weiteren internationalen Teilnehmerinnen.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Unterzeichnung der gemeinsamen Erklärung zur Gründung des Netzwerkes für Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte „High-female-performers“.
Das durchweg positive Fazit dieser gelungenen Veranstaltung lautet: Europa ist dem
VdU ein Stück näher gekommen! Es wurde eine solide Basis für die Stärkung von interkultureller Kompetenz geschaffen. Weitere Veranstaltungen, auch mit VdU-Beteiligung, sind in naher Zukunft geplant.